Anbau von Bio-Erdbeeren

Jeder, der selbst schon einmal im eigenen Garten Erdbeeren angebaut hat, weiß, dass die leckeren roten Beeren sehr anfällig gegen Pilzerkrankungen sind. Im konventionellen Anbau werden die Erdbeeren deshalb intensiv mit synthetischen Pflanzenschutzmitteln behandelt. Bei Bio-Erdbeeren ist dies natürlich absolut tabu. Um sich auf Natürliche Weise gegen den Pilzbefall zu wappnen, hat sich der Biolandhof Keil einiges einfallen lassen. So werden die Erdbeeren in weiten Reihenabständen von 1,20 Meter angebaut, damit der Bestand schnell trocknet und somit den Pilzen das Wasser ausgeht.

Durch synthetische Pflanzenschutzmittel können im konventionellen Erdbeeranbau die reifen Früchte länger an der Staude bleiben, ohne den natürlichen Fäulnisprozessen zum Opfer zu fallen. So werden in diesem System die Erdbeeren nur 3 – 4 Mal pro Erntesaison gepflückt. Im ökologischen Anbausystem müssen die Erdbeeren bis zu 10 Mal pro Erntesaison gepflückt werden. Außerdem werden auch kranke Erdbeeren gepflückt, damit diese die frischen Erdbeeren nicht infizieren können. All diese Maßnahmen erhöhen aber auch die Pflückkosten, welche zu einem großen Teil den Preis der Erdbeeren bestimmen.

Sie sehen also, dass Bio-Erdbeeren eine durchaus komplizierte Frucht ist. Wir haben diese Erdbeeren durch Zufall entdeckt, als unser Sohn Peter im Rahmen eines Praktikums auf dem Betrieb Keil war. Der Geschmack hat uns vom ersten Moment an überzeugt, sodass wir keine Mühen gescheut haben, Ihnen diese Bio-Erdbeeren in unserem Hofladen anbieten zu können.